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06. März 2026, München

Weltfrauentag: Jede zweite Frau sorgt sich vor Altersarmut

Versicherungskammer ermutigt Frauen, dem Gender-Pension-Gap mit privater und betrieblicher Altersvorsorge entgegenzuwirken

Die finanzielle Absicherung von Frauen ist entscheidend, um richtig fürs Alter vorzusorgen, und sich vor Altersarmut zu schützen. Foto: „Altersvorsorge für Frauen“ ©Konzern Versicherungskammer
München. Jede zweite Frau in Deutschland macht sich Sorgen um ihre finanzielle Situation im Alter – und das aus gutem Grund: Frauen verdienen im Laufe ihres Erwerbslebens im Schnitt weniger, arbeiten häufiger in Teilzeit, übernehmen mehr Care-Arbeit und leben länger als Männer. Die Folge: Sie sind im Alter deutlich häufiger von Armut bedroht. Rund um den Weltfrauentag am 8. März rückt der Konzern Versicherungskammer deshalb eine oft verdrängte Dimension von Gleichberechtigung in den Fokus: finanzielle Unabhängigkeit im Alter – und die Verantwortung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern. Laut Statistischem Bundesamt beziehen Frauen in Deutschland im Durchschnitt rund 24 Prozent weniger Alterseinkommen als Männer. Ohne Hinterbliebenenrenten liegt die Differenz sogar bei knapp 36 Prozent. „Der Gender-Pension-Gap ist kein Randthema, sondern betrifft die finanzielle Lebensrealität von Millionen Frauen“, sagt Martin Fleischer, Vorstand im Konzern Versicherungskammer im Ressort Personenversicherung. „Wer heute für morgen plant, sichert nicht nur seine Existenz, sondern auch seine Unabhängigkeit im Alter.“

Finanzwissen als Basis für Unabhängigkeit

Auch beim Finanzwissen besteht ein Gender Gap: Eine Studie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt zur finanziellen Bildung fest, dass Frauen im Durchschnitt etwas schlechter abschneiden als Männer – insbesondere bei Geldanlage, Vermögens-aufbau und Altersvorsorge. So verlassen sich 32 Prozent der Frauen, aber nur 21 Prozent der Männer bei der Altersvorsorge auf ihre Partnerin oder ihren Partner. Gleichzeitig investieren Männer deutlich häufiger in Kapitalanlagen wie Aktien, Anleihen oder Fonds. „Altersvorsorge ist kein Luxus, sondern ein Akt der Selbstfürsorge“, so Martin Fleischer. „Je früher Frauen beginnen, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Auch kleine, regelmäßige Beträge können über die Jahre ein solides finanzielles Polster aufbauen. Finanzielle Unabhängigkeit beginnt mit Wissen und dem ersten Schritt.“

Betriebliche Altersvorsorge als Schlüsselbaustein für Frauen

Neben der privaten Vorsorge spielt die betriebliche Altersversorgung (bAV) eine zentrale Rolle. Das gilt insbesondere für Frauen, deren Erwerbsbiografien häufig von Teilzeit, Minijobs oder familiären Auszeiten geprägt sind. Mit dem neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz II (BRSG II) will die Bundesregierung die Verbreitung der bAV, vor allem im Mittelstand, weiter fördern. „bAV, betriebliche Krankenversicherung und Lebensarbeitszeitmodelle bilden den neuen Dreiklang moderner betrieblicher Vorsorge“, erklärt Frank A. Werner, Vorstand im Konzern Versicherungskammer im Ressort Personenversicherung. „Ein klug strukturiertes Vorsorgepaket schafft Sicherheit, motiviert und bindet Mitarbeitende. Wer seine Benefits sinnvoll kombiniert, schützt vor Krankheit, Berufsunfähigkeit und Altersarmut und nutzt zugleich steuerliche Vorteile. Gerade für Frauen kann die bAV ein entscheidender Hebel sein, um Versorgungslücken im Alter zu schließen.“ Die Beiträge zur bAV werden direkt aus dem Bruttogehalt finanziert. In der Ansparphase fallen Steuern und, bis zu bestimmten Grenzen, auch Sozialabgaben geringer aus. Gleichzeitig sind Arbeitgeber seit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz verpflichtet, Entgeltumwandlungen mit einem Zuschuss von bis zu 15 Prozent des umgewandelten Beitrags zu unterstützen, sofern Sozialversicherungsbeiträge eingespart werden. Für Arbeitnehmerinnen bedeutet das: Sie können mehr für das Alter ansparen, als sich im Nettogehalt unmittelbar bemerkbar macht.

Arbeitgeber in der Verantwortung

Laut einer Deloitte-Studie aus dem Jahr 2024 halten 84 Prozent der Beschäftigten eine betriebliche Altersvorsorge für ein wichtiges bis sehr wichtiges Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers. Dennoch nutzen bislang weniger als die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen die bestehenden Möglichkeiten der bAV konsequent. „Betriebliche Vorsorge ist mehr als ein Zusatzangebot. Sie ist Ausdruck gelebter Verantwortung und ein starkes Signal an Mitarbeiterinnen“, betont Werner. „Unternehmen, die Frauen aktiv beim Rentenaufbau unterstützen, stärken ihre Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte und leisten zugleich einen konkreten Beitrag zu mehr Gleichberechtigung. Der Weltfrauentag ist ein guter Anlass, dieses Thema in den Unternehmen ganz oben auf die Agenda zu setzen.“ Weiterführende Informationen: Ratgeber Altersvorsorge & Lebensversicherung | Versicherungskammer Bayern Private Rentenversicherung | Versicherungskammer Bayern Betriebliche Altersvorsorge | Versicherungskammer Bayern

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Foto „Altersvorsorge für Frauen“: frei zur redaktionellen Verwendung. Quellenangabe: © Konzern Versicherungskammer (jpeg, 77KB)
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Foto Martin Fleischer: frei zur redaktionellen Verwendung. Quellenangabe: © Konzern Versicherungskammer / Stephan Schaar (jpeg, 1450KB)
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Foto Frank A. Werner: frei zur redaktionellen Verwendung. Quellenangabe: © Konzern Versicherungskammer / Stephan Schaar (jpeg, 12,9 MB)

Ansprechpartner zum Thema:

Christian Thomas

Unternehmenskommunikation
Konzern Versicherungskammer
+49 89 2160-3769 christian.thomas@vkb.de

Konzern Versicherungskammer

Der Konzern Versicherungskammer ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und befindet sich unter den Top 10 der Erstversicherer in Deutschland. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig. Der Krankenversicherer der S-Finanzgruppe ist zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit tätig. Von großer Bedeutung ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns Versicherungskammer. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Förderung ehrenamtlicher Einrichtungen und Initiativen, die insbesondere im Bereich der Prävention und Sicherheit tätig sind, wird seit einigen Jahren zusätzlich gestärkt durch die beiden Stiftungen, Versicherungskammer-Stiftung und Versicherungskammer- Kulturstiftung. Zudem ist der Konzern Versicherungskammer bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. Er hat rund 7.200 Beschäftigte, davon rund 300 Auszubildende.
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