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26. März 2026, München

Wir schaffen Sicherheit – Für ein Leben voller Freiräume

Versicherungskammer setzt mit bestem Ergebnis der Konzerngeschichte seinen Wachstumspfad fort

Bestes Konzernergebnis: Verpflichtung für die Sicherheit von morgen Beitragseinnahmen steuern auf 10 Milliarden Euro zu Beitragswachstum 2025 in allen drei Geschäftsfeldern über Markt Combined Ratio Komposit deutlich unter 90 % Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft
München. Die Versicherungskammer blickt auf das beste Geschäftsjahr ihrer Geschichte zurück und richtet zugleich den Blick konsequent nach vorne. „Als Teil der S-Finanzgruppe agieren wir robust und resilient als Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten“, sagt Prof. Dr. Frank Walthes, Vorsitzender des Vorstands. Mit einer kundenzentrierten Produkt- und Servicestrategie, starker Kapitalbasis und regionalem Geschäftsmodell schafft der Konzern die Grundlage, um zentrale Zukunftsinitiativen aus einer Position der Stärke heraus voranzutreiben. Dabei fokussiert sich der größte öffentliche Versicherer insbesondere auf die Modernisierung seiner IT, die Transformation des Vertriebs und die Effizienzsteigerung im eigenen Geschäftsbetrieb. „So übernehmen wir heute Verantwortung für morgen: Für unsere Kunden, unsere Mitarbeitenden und unsere Gesellschaft“, so Walthes weiter. Im Geschäftsjahr 2025 stiegen die Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft auf 9,57 Mrd. Euro und damit um 7,5 Prozent (Markt: +6,7 %). Mit übernommenem aktivem Rückversicherungsgeschäft lag das Beitragsvolumen bei 9,68 Mrd. Euro. Der laufende Beitrag wuchs um 6,5 Prozent und übertraf ebenfalls das Marktwachstum (5,3 %). Der eigentlich für das Geschäftsjahr 2027 angepeilte Zielwert von 10 Mrd. Euro wird damit schneller als erwartet erreicht.

Die Geschäftsfelder im Überblick:

Kompositversicherer

2025 stammt der größte Teil des Beitragsanstiegs aus den Kompositgesellschaften. Mit einem Beitragswachstum von 8,5 Prozent tragen sie rund 44 Prozent zum Gesamtzuwachs bei. Von den zusätzlichen 298 Mio. Euro Beitrag entfallen etwa 62 Prozent auf Neugeschäft. Rund zwei Drittel der positiven Beitragsentwicklung kommen aus der Kraftfahrtversicherung. Dort steigen die gebuchten Beiträge um 22,3 Prozent. Dieses starke Wachstum ist nicht nur prämien-, sondern auch mengengetrieben: Die Zahl der Verträge erhöht sich deutlich auf über
2 Mio. Stück.
Auch in den Sachversicherungen steigen die Beiträge deutlich: Gewerbe: +6,5 Prozent Privat: +4,1 Prozent Industrie: +11,5 Prozent „Als zweitgrößter Industrieversicherer in Deutschland wollen wir mit gezielten Maßnahmen und Allianzen unsere Marktposition weiter stärken“, so Walthes. Auf der Schadenseite hatte der Konzern 2023 und 2024 vor allem hohe Kumulereignisse zu verkraften. 2025 blieb der Konzern von vergleichbaren Ereignissen weitgehend verschont. Zusammen mit einem moderaten Großschadenaufkommen führt dies zu einer Combined Ratio brutto von 87,6 Prozent – der niedrigsten Schaden-Kosten-Quote seit Bestehen des Konzerns.

Lebensversicherer

Das Geschäftsfeld Leben mit 2,42 Mrd. Euro Beitragseinnahmen kann ein deutlich positives Beitragswachstum ausweisen: Mit einem Plus von 6,1 Prozent liegt die Versicherungskammer über dem Marktwachstum von 5,3 Prozent und verbucht einen Anstieg um 138 Mio. Euro. Im Einmalbeitragsgeschäft der Lebensversicherung gelingt die Trendwende: Dank eines wieder anziehenden Einmalbeitrags-Breitengeschäfts und eines erfolgreich umgesetzten Zertifikateverkaufs steigen die Einmalbeiträge um rund 146 Mio. Euro (+17,4 %) und liegen damit leicht über dem Marktwachstum (+17,3 %). Das Neugeschäft in der betrieblichen Altersvorsorge wächst um 17,8 Prozent und trägt in 2025 nahezu ein Viertel zur Gesamtproduktion des Geschäftsfelds Leben bei. Für 2026 erwartet der Konzern beim laufenden Beitrag wieder eine positive Performance. Erste Anzeichen zeigen sich bereits in der Vertriebsleistung des laufenden Beitrags, die 2025 um 9,4 Prozent gestiegen ist. Ein Teil der Produktionssteigerung von insgesamt 12,8 Prozent wird sich im gebuchten Beitrag dieses Jahr niederschlagen.

Gesundheits- und Pflegeversicherer

Die beiden Gesundheits- und Pflegeversicherer, die Bayerische Beamtenkrankenkasse (BK) und die bundesweit tätige Union Krankenversicherung (UKV), hatten bereits in den Vorjahren ihre Bruttobeiträge kontinuierlich gesteigert. Auch 2025 setzt sich dieser Wachstumstrend fort: Mit einem Beitragswachstum von 234 Mio. Euro (+7,5 %) auf 3,36 Mrd. Euro trägt das Geschäftsfeld Gesundheit & Pflege rund 35 Prozent zum gesamten Konzern-Beitragswachstum bei. Nach einem Anteil am Neugeschäft von 24 Prozent im Vorjahr konnte dieser erneut auf rund 26 Prozent gesteigert werden. Gemessen an der Anzahl der versicherten Personen beträgt das Bestandswachstum rund 47.000 Personen. Es stammt vor allem aus der Krankenzusatz- und betrieblichen Krankenversicherung (Firmenversicherung). Auf der Leistungsseite steigen die Aufwendungen für Versicherungsfälle bei BK und UKV um 7,7 Prozent. Treiber sind unter anderem die anhaltende Inflation im Gesundheitswesen. Auch künftig verfolgen die Gesundheits- und Pflegeversicherer im Konzern Versicherungskammer konsequent ihre Strategie, sich als lebenslanger Partner für Gesundheit und finanzielle Sicherheit zu positionieren – mit persönlicher Betreuung und passenden digitalen Angeboten. Walthes: „Wir haben zum Jahresbeginn 2025 unsere Gesundheits- und Pflegeversicherer zusammen mit der Lebensversicherung im neuen Ressort Personenversicherung gebündelt. Unsere konsequente Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen zeigt, dass wir angesichts überlasteter Rentenkassen und steigenden Kosten in der Gesetzlichen Krankenversicherung den richtigen Weg eingeschlagen haben, um aus einer Hand dem zunehmenden Bedürfnis einer umfassenden privaten Vorsorge gerecht zu werden.“

Kapitalanlagen

Der Kapitalanlagenbestand des Konzerns (Buchwerte) wächst 2025 um 1,4 Prozent auf 63,6 Mrd. Euro. Deutlich stärker legt der Kapitalanlagen-bestand der fondgebundenen Lebensversicherung zu, der von 5,0 auf 5,8 Mrd. Euro steigt (rund +16 Prozent). Der Kapitalanlagenbestand under Management, inklusive Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Versicherungsnehmern und Drittgeschäft, wächst um 2,5 Prozent auf 77,7 Mrd. Euro. Mit einem Kapitalanlagenergebnis von 1.367 Mio. Euro erzielt der Konzern eine Nettoverzinsung von 2,2 Prozent. Andreas Kolb, Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Konzerns: „Unsere Kapitalanlage beweist Stabilität und Resilienz in einem anspruchsvollen Marktumfeld – dabei konnten wir das gute Zinsniveau im Bereich festverzinslicher Anlagen und insbesondere auch die Marktchancen bei Aktienanlagen und Gold sehr erfolgreich nutzen.“ Etwa 7,0 Prozent des Gesamtvermögens sind in Infrastruktur (Equity & Debt) investiert. Dahinter stehen rund 200 Infrastrukturprojekte, von denen sich über zwei Drittel in Deutschland befinden. Kolb weiter: „Als größter öffentlicher Versicherer sind wir in diesem Themenfeld Vorreiter, haben ein eigenes schlagkräftiges Team von Investment Professionals bei unserem Asset Manager Versicherungskammer Tecta Invest installiert und sehen deutliches Potenzial für weitere Investments.“ Dank eines starken regionalen Netzwerks ist die Tecta Invest ein wesentlicher Akteur für eine nachhaltige und zukunftsfähige gesellschaftliche Transformation. Das Immobilienportfolio des Konzerns, gemanagt und verwaltet von der konzerneigenen VK Real Estate, umfasst ca. 7,3 Mrd. Euro und ist durch seine Diversifikation robust aufgestellt: Rund 52 Prozent des Portfolios sind Direktanlagen in Gewerbe- und Wohnimmobilien, darunter Eigenentwicklungen in München wie das „LEHELS“ oder die ehemalige Konzernzentrale in der Maximilianstraße 53. Unverändert bietet diese Anlageklasse neben attraktiven Renditen langfristig Sicherheit und Inflationsschutz, so Kolb.

Ergebnisse

Das Konzernergebnis vor Steuern erreicht mit rund 523 Mio. Euro (VJ: 432 Mio. Euro) einen neuen Höchstwert in der Unternehmensgeschichte. Der Konzernjahresüberschuss liegt mit 340 Mio. Euro aufgrund steuerlicher Sondereffekte nur leicht unter Vorjahr (354 Mio. Euro).

Fitch bestätigt Finanzstärke

Die Ratingagentur Fitch bestätigt dem Konzern Versicherungskammer im aktuellen Rating von 2025 die Finanzstärke AA-. Der Ausblick ist unvermindert stabil. Hervorgehoben werden das starke Unternehmensprofil und die sehr starke Kapitalausstattung. Zudem bezeichnet Fitch die Versicherungskammer als integralen Bestandteil der Sparkassen-Finanzgruppe.   Weiterführende Informationen finden Sie online in unserem Geschäftsbericht unter: https://www.konzern-versicherungskammer.de/content/konzern/konzern/geschaeftsbericht/ Fotos von Prof. Dr. Frank Walthes und Andreas Kolb zum Download finden Sie unter: Vorstände I VK Konzernportal

Downloads zur Pressemitteilung:

Pressemitteilung
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Bild von Prof. Dr. Frank Walthes zum Download
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Bild von Andreas Kolb zum Download
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Ansprechpartner zum Thema:

Ralf Wengerter

Pressesprecher
Konzern Versicherungskammer
+49 89 2160 6596 ralf.wengerter@vkb.de

Ibrahim Ghubbar

Unternehmenskommunikation
Konzern Versicherungskammer
+49 3026 33 804 ibrahim.ghubbar@vkb.de

Konzern Versicherungskammer

Der Konzern Versicherungskammer ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und befindet sich unter den Top 10 der Erstversicherer in Deutschland. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig. Der Krankenversicherer der S-Finanzgruppe ist zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit tätig. Von großer Bedeutung ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns Versicherungskammer. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Förderung ehrenamtlicher Einrichtungen und Initiativen, die insbesondere im Bereich der Prävention und Sicherheit tätig sind, wird seit einigen Jahren zusätzlich gestärkt durch die beiden Stiftungen, Versicherungskammer-Stiftung und Versicherungskammer- Kulturstiftung. Zudem ist der Konzern Versicherungskammer bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. Er hat rund 7.200 Beschäftigte, davon rund 300 Auszubildende.
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